Vanessa & Daniel

Wir wollen ganz ehrlich sein, nach unserem Vorgespräch mit Vanessa und Daniel waren wir bereits restlos begeistert… von den Beiden, ihrer gemeinsamen, bewegenden Geschichte und ihrer Liebe! Bei Limonade und Kaffee saßen wir zusammen und sie erzählten uns von ihren Plänen und Wünschen, ihren Familien und Freunden. Nach drei Stunden fühlte es sich an, als würden wir uns schon ewig kennen. Wir waren stolz und glücklich dieses bezaubernde Paar auf ihrer Hochzeit begleiten zu dürfen, die Vorfreude war riesig.

Der Hochzeitstag, ein strahlender Sommertag, ohne eine Wolke am Himmel bei tropischen Temperaturen, begann mit einem getrennten Getting Ready. Vanessa begrüßte Debby in dem lichtdurchfluteten Zuhause der Beiden, wo bereits die Visagistin und Trauzeugin Merle eingetroffen waren. Zwischen Frühstückstisch, Tee, Brautkleid und der Frage des richtigen Lippenstiftes wurde gelacht, geredet, frisiert und geschminkt. Das Käfer Cabrio wartete draußen vor der Tür und so verging die Zeit unglaublich schnell…

Währenddessen begleitete Nico unseren Bräutigam Daniel bei seinem Trauzeugen Joel zu Hause. Nachdem die Stimmung anfangs total entspannt war, spürte man aber auch hier die Aufregung immer größer werden. Vor allem als Daniel fertig angezogen noch einmal die Zeilen seines Eheversprechens durchging. Nach und nach trafen auch hier Freunde und Familie ein und es wurde Zeit, sich auf den Weg zur Bielefelder Waterbör zu machen, wo Trauung und Feier stattfinden würden. Die Waterbör ist ein altes Ausflugslokal mitten im Teutoburger Wald, an das direkt eine Open Air Waldkapelle angrenzt.

Bei Vanessa war der Zeitpunkt der Abfahrt wie im Handumdrehen erreicht, letzte Zurufe an die Braut hallten durch die Wohnung, um in der Aufregung ja nichts zu vergessen, aber dazu kommen wir später noch…

Auf dem Weg zur Waterbör brummte das kleine weiße Käfer Cabrio standesgemäß mit dem typischen „air-cooled-Sound“ durch unsere Heimatstadt Bielefeld. Der Blick vom Ostwestfalendamm über die Stadt löst immer ein ganz besonderes Gefühl in uns aus. Für uns bedeutet diese Stadt zu Hause angekommen zu sein und das mit unseren Brautpaaren zu teilen, bestätigt uns noch mehr, die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben. Alle genossen die Sonne und den Fahrtwind und versuchten an jeder Ampel Vanessas Brautfrisur halbwegs wieder in Ordnung zu bringen.

Die Fahrt war gefühlt viel zu schnell vorbei und die Aufregung stieg ins Unermessliche. Familie und Freunde waren bereits eingetroffen und nun sollte er kommen, der Moment in dem Vanessa und Daniel sich das erste Mal als Brautpaar sehen. Überwältigt von der Location mitten im Wald, mit Bänken um den kleinen Altar, warteten Bräutigam und Gäste auf den Einmarsch der Braut. Zur Überraschung des Brautpaares begleiteten ihre Freunde den Einzug mit dem Lied „Hey-Ya“, angelehnt an die Version von The Blanks. Gänsehaut-Stimmung und Tränen vom ersten Moment an. Vanessa betrat den Wald über einen kleinen Weg der sich bis zum Altar schlängelte, es war als würden alle die Luft anhalten um den Moment für immer festzuhalten. Bereits jetzt flossen Tränen hinter den Sonnenbrillen der Gäste, Taschentücher waren allgegenwärtig.

Während der freien Trauung mit unserer lieben Freundin Eva (www.crazylittlewedding.de) war der Wald erfüllt von Liebe und Lachen. Spätestens bei den persönlichen Gelübden des Brautpaares gab es kein Halten mehr und wir mussten mehr als ein mal zwischen Taschentuch und Kamera hin und her wechseln um überhaupt noch fotografieren zu können. Es folgten Mexikaner-Schnäpse für alle, inklusive Eva und uns. Bei Ringtausch und Hochzeitskuss schwappten die Emotionen immer wieder über (die Schnäpse trugen dazu bei knapp 40 Grad Celsius natürlich nicht bei 😉 ).

Nach der Gratulation schlenderten wir mit unserem Bautpaar, Kameras und Getränken tiefer in den Wald und ließen den Beiden einen Moment der Ruhe, während wir nach der ersten Location Ausschau hielten und die Kameras einstellten. Wir spürten wie nah sie miteinander waren, wie glücklich sie in diesem Moment waren. Erst jetzt fiel uns auf, dass wir vor lauter Aufregung Vanessas Brautstrauß zu Hause vergessen hatten. Während der Zeremonie waren alle so konzentriert und emotional, dass es schlichtweg niemand bemerkt hatte, nicht einmal die Braut. Während Nico also die ersten Fotos machte, flitzte Debby zurück durch den Wald und bat die Trauzeugen noch einmal zurück zur Wohnung zu fahren und den Strauß zu holen. Gesagt, getan und so konnten wir gegen Ende des Shootings noch viele schöne Momente vom Blumenbouquet einfangen.

Zurück in der Waterbör, herrschte die entspannteste Stimmung, die wir seit langer Zeit auf einer Feier erlebt haben. Wir fühlten uns in diese große Familie sofort herzlich aufgenommen und damit sollten wir Recht behalten. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert, gegessen, getrunken und gelacht und der Auftritt der Band des Bräutigams war für uns der krönende Abschluss zum Feierabend. Der Vollmond brach durch die Wolken dieser Sommernacht und erleuchtete das Grinsen in unseren Gesichtern auf dem Weg nach Hause. Dieser Job ist für uns keine Dienstleistung, es ist Leidenschaft und Liebe. Und die Geschichte von Familie Wolff und Team Lovers, Sinners and Saints sollte noch nicht zu Ende sein….